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miaEngiadina

Podcast Peder Caviezel & Chasper Cadonau

Podcast
07. Apr 26
Zum Podcast auf Romanisch - Deutsche Version zum Nachlesen weiter unten

Interview mit Peder Caviezel

CHASPER: Willkommen beim miaEngiadina Podcast. Danke, dass du da bist. Kannst du dich kurz vorstellen: Wer du bist und was du machst?

PEDER: Mein Name ist Peder Caviezel. Ich bin im Moment noch in zwei Funktionen. Eine Weile arbeite ich noch beim Bauamt des Kantons Graubünden, aber nur noch bis Ende Juli. Und seit dem 1. Januar bin ich auch Gemeindepräsident der Gemeinde Valsot, das ist eine grosse Ehre. Ich bin 64 Jahre alt und ich liebe unsere schöne Natur sehr.

CHASPER: Einen Teil der Antwort hast du bereits gegeben. Ich wollte dich fragen: Was hast du fĂĽr Passionen, die dich mit dem Engadin, mit unserer Heimat verbinden?

PEDER: Meine grosse Passion ist es, so oft wie möglich in der Natur zu sein. Aber ich muss schon sagen: Schöne Natur gibt es nicht nur im Engadin. Es gibt auch viele andere schöne Orte. Das Engadin liegt mir mehr am Herzen, weil ich hier meine Wurzeln habe. Ich bin hier geboren und aufgewachsen. Aber ich habe auch oft bemerkt, wenn ich weg war, dass es auch an anderen Orten schöne Natur gibt.

CHASPER: Vielleicht ist es auch nötig, dass der typische Engadiner, der es gewohnt ist, immer hier zu sein, auch mal rausgeht und sich andere Orte anschaut. Und dann kehrt man hier zurück und bemerkt, was wir hier für Qualitäten haben, die andere Orte nicht haben.

PEDER: Das ist so. Man geht weg und bemerkt erst dann, wie schön es ist, wieder zurückzukehren. Aber man darf nie vergessen, wo die eigenen Wurzeln sind. Ich glaube, ein typischer Engadiner, der hier geboren und aufgewachsen ist, wird immer wieder in seine Heimat zurückkehren. Davon bin ich überzeugt.

CHASPER: Ich habe das Gefühl, auch in Gesprächen mit anderen Personen, dass ein Teil die Landschaft ist, dass man in einem Tal ist und in die Berge schaut und wunderschöne Wälder sieht und das einfach aufsaugt. Aber das ist etwas, das es natürlich auch an anderen Orten gibt. Schöne Landschaften gibt es auf der ganzen Welt. Aber vielleicht gibt es etwas anderes. Vielleicht etwas wie einen Wert. Das können zum Beispiel spezielle Erinnerungen sein oder spezielle Ereignisse. Ich glaube, wir zwei als Jäger: Wenn man schöne Erlebnisse hatte in der Natur, auf der Jagd oder mit den Kindern – diese Erinnerungen sind nicht nur in den Augen, sondern sie gehen ins Herz. Dann ist da ein Teil eines Wertes, den man in sich hat. Dann ist das vielleicht wie, in ein Nest zurückzukehren oder an einen Ort, den man kennt.

PEDER: Das ist sicher so, die Erlebnisse, die man mit der Familie hat. Also ich jetzt auch, mit zwei meiner Kinder, die auch Jäger sind. Da hat man dann Erlebnisse und Verbindungen mit der Natur, die sehr speziell und schön sind. Bei mir ist es so, aufgrund meines Berufes, den ich ca. 34 Jahre beim Bauamt gemacht habe. Ich war verantwortlich für Lawinen und für Naturgefahren wie Erdrutsche, Steinschlag und solche Sachen. Das verbindet mich mit der Natur noch viel stärker. Man geht einfach mit anderen Augen durch die Landschaft. Man schaut aus einer ganz anderen Sicht. Wenn man woanders ist und auf einen Berg schaut, denkt man, dass dieser Berg auch gewisse Gefahren birgt. Ich glaube, das gehört zusammen. Ich hatte das Glück, einen sehr spannenden Beruf zu haben.

CHASPER: Du hast vielleicht eine andere Sichtweise auf unsere Landschaft. Ein Tourist sieht nur das Schöne an der Landschaft, die schönen Blumen und Berge. Aber du hast auch die Sichtweise für Gefahren. Wir wissen alle, dass es auch Gefahren mit sich bringt, in den Bergen zu leben. Ich habe selbst beobachtet, auf Wanderungen oder auf der Jagd, dass sich gewisse Orte verändert haben. Früher gab es gefrorene Hänge, die man ohne Tricounis – früher hatte man noch die Tricounis – nicht passieren konnte. Und heute sind das Hänge, wo alles bis nach unten rutscht. Man sieht, dass die Grenze des Permafrostes tiefer wird. Hast du das auch beobachtet, dass sich unsere Natur in den letzten Jahren sehr stark verändert hat?

PEDER: Also, übertreiben muss man nicht. Aber dass eine Veränderung da ist, das sieht man immer wieder. Zum Beispiel bei einem Steinschlag. Bei der Jagd geht man dreissig Jahre an der gleichen Stelle vorbei. Dann auf einmal geht man wieder vorbei und es liegen Felsen da – nicht nur Steine, wirklich Felsen –, die vorher nicht da waren. Und das ist halt mein Auge, das viel tiefgründiger schaut als vielleicht jemand anderes. Ich schaue dann mit dem Feldstecher, woher dieser Felsen jetzt gekommen ist. Aber ich sage immer: Wenn man in der Natur lebt, muss man auch lernen, mit der Natur zu leben. In meinem Beruf war es immer so, dass man schon probieren kann, sich gegen die Natur zu stellen, aber man verliert immer. Das heisst mit anderen Worten: mit der Natur zusammenleben und sie respektieren. Denn die Natur war vor uns da und wird auch noch viele Jahre nach uns da sein. Wir sind hier Passagiere und haben das Recht, hier zu leben, aber auch nicht mehr.

CHASPER: Sehr schöne Worte, Peder. Das ist eine andere Perspektive auf unsere Natur. Wir bemerken alle, egal mit wem ich Interviews geführt habe: Das Wort Natur kommt immer vor. Alle sagen, dass wir im Engadin eine spezielle Natur haben, alle schätzen unsere Natur. Aber die Sicht, zu sagen, dass wir Gäste sind in dieser Natur und dass sie viel stärker ist als wir – ich glaube, Bergsteiger wie wir sind es gewohnt, in den Bergen und mit den Gefahren zu leben. Viele von aussen haben vielleicht das Gefühl, dass die Berge gefährlich sind. Wir leben mit der Natur, die Gefahren gehören dazu. Sehr schöne Worte, Peder. Ich möchte den Fokus jetzt ändern und auf ein anderes Thema eingehen. Wenn wir schauen: miaEngiadina ist seit zehn Jahren aktiv. Vor zehn Jahren hatten wir eine andere Situation in unserem Tal. Wir hatten das Gefühl, dass die grossen Firmen, wie die Swisscom oder Sunrise, Regionen wie unsere ein bisschen auslassen und wir keine Glasfaserinternet erhalten werden und sie sich nur auf die grossen Städte fokussieren. Man hatte ein bisschen Angst, dass es sein könnte – also ich bin nicht ein Mensch, der Angst hat, aber es gab immer solche, die das Gefühl hatten, dass das Engadin den Anschluss an die grosse Welt verliert, weil wir kein schnelles Internet hatten und die grossen Firmen vom Engadin weggehen. miaEngiadina wurde dann aktiv, indem sie den Gemeinden die Möglichkeit bot, Glasfaser zu bekommen. Das hat gut funktioniert, auch in den Schulen. Aber auf einmal kam Corona und hat in meinen Augen das Engadin komplett verändert. Die Leute kamen ins Engadin. Und auf einmal hat sich unser Tal so verändert in den letzten Jahren, dass es keine Gefahr mehr ist, dass es ausstirbt. Jetzt bieten auch die grossen Firmen Internet im Engadin an. Siehst du diese Entwicklung auch im Engadin, dass es vor zehn Jahren vielleicht die Angst war, dass wir die Digitalisierung verpassen, und jetzt sehen wir, dass es geklappt hat? Vielleicht eine andere Frage: Siehst du auch Gefahren der Digitalisierung für unser Tal?

PEDER: Also, diese Frage ist sehr berechtigt. Wenn man zehn Jahre zurückgeht - Ich persönlich hatte keine Angst davor. Denn ich glaube, die Geschäfte, die hierbleiben wollten und sich wirklich mit unserer Region identifiziert haben, die haben immer Lösungen gesucht, um bleiben zu können. Und andere, die sich vielleicht nicht so stark identifizieren konnten – es kann sein, dass der eine oder andere dann weggegangen ist. Die Entwicklung war wirklich so: Seit Corona hat sich das sehr geändert. Aber nicht nur immer positiv. Auch da gibt es zwei Seiten der Medaille. Es ist schon so, dass Leute dazukommen und auch hier arbeiten und einen Arbeitsort haben, wo andere Leute Ferien machen und dafür Geld bezahlen. Wir leben hier. Manchmal schätzen wir dieses Privileg vielleicht zu wenig, für uns ist das einfach klar. Und alles ist nicht nur positiv. Es gibt natürlich positive Aspekte für die Firmen, die hier sind und immer hier arbeiten. Aber manchmal sind es solche, die kommen und arbeiten dann im Homeoffice, und wir bekommen das gar nicht so mit, was diese Leute eigentlich machen. Das ist auch so ein Aspekt, der zwei Seiten hat. Was machen die eigentlich? Es hat sogar solche, die in der Nacht mit Kontakten in Amerika arbeiten. Und ich frage mich schon, was die eigentlich machen und was das Ziel ihrer Arbeit ist. Es ist gut, aber wie überall ist nicht immer alles gut. Das sieht man, wenn wir jetzt eine Brücke schlagen wollen zum Wohnort, um den Arbeitsort und Wohnort zu verbinden. Wir hatten in unserer Gemeinde vor zehn Jahren noch eine Menge alter Häuser in jeder Fraktion, und mit Corona hat das einen enormen Boom gegeben. Es ist alles aufgekauft worden. Aber auch nicht alles nur zugunsten der Gemeinde, sagen wir mal so. Es sind auch Häuser, die nur während ein paar Wochen im Jahr bewohnt sind. Und ja, das ist auch eine Entwicklung, die nicht nur gesund gewesen ist.

CHASPER: Es ist spannend, ich habe auch bemerkt: Ich bin der Meinung, dass sich die Welt meistens von alleine entwickelt, ohne dass man viel macht. Und das ist spannend, eben vor zehn Jahren hatte ich das Gefühl, dass ein Dorf wie Tschlin oder Vnà aussterben wird. Dass das Gemeinden sind, wo man einen Zaun aufbauen kann und einwachsen lassen kann. Und wenn wir die nicht an die Unterländer verkaufen, dass die dann eh zugrunde gehen. Das war die Angst vor zehn Jahren und die grosse Angst, dass man keine Investitionen machen kann und dass wir schauen müssen, dass wir schnelles Internet bekommen, damit alle aus dem Unterland zu uns zum Arbeiten kommen. Dass sie auch hierherkommen und anstatt hier nur Ferien zu machen, arbeiten sie auch hier und bringen mehr Wert für unsere Region. Alles gute Gedanken. Aber wir haben gesehen, wie du auch gesagt hast, es ist dann fast zu extrem geworden. Jetzt haben wir auf einmal Immobilien, die wie frische Brötchen weggehen und sogar mit den Einheimischen konkurrieren. Und das dürfte eigentlich nie sein, weil es einen guten Mix geben muss, meiner Meinung nach. Wir brauchen die Gäste und sie brauchen uns auch, damit es ihnen gut geht. Das ist spannend, oder: Wenn du Ferien machst, zum Beispiel auf einer Insel, wenn du da in der Hochsaison bist, dann siehst du keine Einheimischen, nur Touristen. Und ich glaube, wenn man in der Toskana in eine kleine Gemeinde geht, dann hat es da viel mehr Einheimische und man fühlt sich dann gut, weil man sich wie ein Teil des Ortes fühlt. Ich glaube, das ist für mich ein Wert, auf den wir im Engadin aufpassen müssen. Dass wir noch einzigartig und interessant bleiben für die Touristen. Und dass, wenn sie hierherkommen und im Dorf spazieren gehen, sie Einheimische treffen und mit ihnen sprechen können und auch ein paar romanische Wörter nutzen können. So kommen wir ein bisschen auf die Werte zurück. Ich persönlich sehe, dass wir aufpassen müssen auf unsere Werte in unserem Tal. Wir werden wahrscheinlich nie ein Tal sein, das Quantität verkaufen kann. Wir können nicht die meisten und grössten Pisten verkaufen. Es gibt viele Regionen, die sich darauf auslegen, das Meiste zu verkaufen, und wenn man immer nur das Meiste verkaufen will, dann ist das eine Gefahr, weil plötzlich hat jemand anders dann mehr und dann hat man selbst wieder weniger und möchte noch mehr verkaufen. Ich bin überzeugt, dass wir nur Werte vorleben und verkaufen können. Siehst du das auch so? Was sind für dich die Werte des Engadins und auf welche Werte müssen wir aufpassen, dass wir sie nicht verlieren?

PEDER: Das ist sicher so. Unsere Hauptwerte sind eine intakte Natur. Das können wir, glaube ich, sagen, dass wir das haben. Aber unsere Region müsste auch auf eine Art und Weise überschaubar bleiben. Klar, was wir sagen können, ist: Direkt oder indirekt leben wir alle zusammen auch von unseren Touristen. Das ist so. Sie stellen schon auch einen grossen Teil unserer Einnahmen sicher, ob wir das wollen oder nicht. Aber ich glaube, unsere Stärke müsste die intakte Natur sein und nicht zu gross werden. Ich glaube, die letzten Jahre hat man doch bemerkt, dass viele Menschen auch ein bisschen die Ruhe suchen. Wir haben doch noch das eine oder andere Tal, wo man hingehen kann und nicht gerade den Massentourismus antrifft. Die Skiorte und Wanderwege – wir haben noch eine intakte Fauna und Flora. Und immer mehr Leute suchen, glaube ich, auch wieder das. Und die, die einmal fanatischer waren auf der anderen Seite – wenn man älter wird, werden viele auch ein bisschen reifer, so gesagt, und dann suchen sie wieder die Ruhe. Und deshalb müssen wir Sorge zu unseren Werten tragen und nicht dem Trend nachrennen, den andere möchten. Es braucht auch Rambazamba und Jubeltrubel, aber es braucht auch die ruhigen Orte und die wilderen Täler. Und auch nicht alles in eine Karte eingezeichnet: Wenn jemand mal laufen möchte, wo er wirklich seine Ruhe hat, dann findet man das bei uns garantiert. Und das sind, glaube ich, unsere Stärken. Wir müssen aber Sorge tragen.

CHASPER: Ja, das ist sehr spannend. Ich habe auch das Gefühl, dass sogar die Vergangenheit das gezeigt hat. Ich erinnere mich gerade an Krisenzeiten. Wir hatten manchmal Krisen, einmal hiess es, jetzt bricht die Welt zusammen, weil wir eine Eurokrise haben. Das Spannende war: In dieser Zeit haben Skiregionen in Österreich, Samnaun und Ischgl, die sich über den Preis verkauften, Einnahmen ohne Ende verloren, und das Spannende war, dass damals die Ferienregion Engadin Scuol am wenigsten verloren hatte. Und das war wirklich so. Und die Analyse war dann, dass wir die meisten Gäste aus der Schweiz haben und die meisten kommen wegen der Werte. Und deshalb sind sie nicht an einen anderen Ort gegangen. Und das ist das, was ich auch aus dem herausnehme, was du gesagt hast, Peder: Wenn wir für fünf Franken etwas verkaufen und sie bekommen an einem anderen Ort dasselbe für vier Franken, dann gehen sie woanders hin. Aber wenn wir Werte und einzigartige Orte haben, etwas, was andere vielleicht schon ausgeschöpft haben, und wir bleiben vielleicht eine spezielle Insel, dann haben wir immer unsere Nische, ohne dass man immer jeder Mode nachrennen muss.

PEDER: Ja, so sehe ich das auch. Es kommt auch ein bisschen darauf an, welche Leute man gerne hätte. Im Unterengadin sind die meisten Gäste immer noch Schweizer. Ein Teil kommt sicher auch aus den Städten und peripheren Regionen. Und diese schätzen auch die Ruhe und die intakte Natur. Und wenn jemand lieber möchte, dass enorm viel läuft, was auch völlig legitim ist, dann muss er halt woanders hin. Mit dem Skifahren ist es genau das Gleiche. Unsere Skiregion ist immer schlicht geblieben, wir wollten nie noch 50 zusätzliche Lifte bauen und immer grösser werden. Solche Orte haben wir genug. Und bei uns ist es ein Ort auf der Motta Naluns für Familien. Bei uns gehen die Kinder nicht verloren. Aber in einer grossen Destination muss man den ganzen Tag schauen, dass nichts passiert und die Kinder nicht verloren gehen. Das sind unsere Stärken.

CHASPER: Ich habe noch zwei Fragen für dich, Peder. Eine Frage, die erste, die ich stellen möchte: Wenn du jetzt unendlich viele Mittel hättest, egal ob jetzt als Gemeindepräsident von Valsot oder als Peder Caviezel, der die Natur liebt – was würdest du noch aus dem Engadin machen, wenn du die Möglichkeit hättest?

PEDER: Das ist eine schwierige Frage. Erstens bin ich nicht der Typ, der glücklicher wäre, wenn er unendlich viel Geld hätte. Bestimmt nicht. Ich glaube, dass man manchmal mit weniger glücklich sein muss und nicht immer mehr wollen sollte. Weil der erste Schritt wäre, etwas mehr zu haben, und dann kann das wie eine Krankheit werden, dass man das ganze Jahr dem Geld nachrennt. Und das habe ich nie gehabt, ich glaube gar nicht, dass ich damit glücklich wäre. Denn Geld macht nicht glücklich. Es gibt ein altes Sprichwort, das sagt: «Geld macht nicht glücklich». Am glücklichsten ist man, wenn man im schönen Engadin sein kann und glücklich sein und geniessen kann. Und manchmal macht es vielleicht glücklich, zu sehen, was eine Ameise tut oder ein Eichhörnchen auf einem Baum und natürlich unsere schönen Gämsen, die durch die Gegend laufen. Verändern in dem Sinn, auch mit viel Geld, glaube ich nicht, dass man kann. Aber wenn es nötig wäre, dann müsste man versuchen, mit dem Geld unsere Werte zu erhalten, die wir haben. Auch wenn es etwas Geld kosten würde. Aber jetzt ist es noch nicht zu spät, aber wir müssen Sorge tragen.

CHASPER: Vielen Dank für diese schönen Worte, Peder. Ich komme jetzt zur letzten Frage, die wir bei jedem stellen. Ich bin sicher, dass du tausende Lieblingsorte hast. Ein Mensch wie du, der in der Natur unterwegs ist, der hat viele Orte, wo er sich mal hinsetzt und denkt: Hier ist es jetzt einfach schön. Aber gibt es einen Ort, den du uns verraten kannst, wo du sagst: Ja, das ist mein Lieblingsort. Wenn die Batterien leer sind und Peder sie aufladen möchte, wo im Engadin gehst du hin? Kannst du uns das verraten?

PEDER: Das ist eigentlich kein Geheimnis, das ist dort, wo wir auch auf die Jagd gehen. Aber genau den Stein oder Ort werde ich jetzt nicht verraten. Aber es ist in der Region zwischen dem Piz AjĂĽz, Piz Russenna, Piz Nair und Piz Lad. Da habe ich schon ein paar Orte, wo ich mich wirklich sehr wohl fĂĽhle.

CHASPER: Peder, ich möchte mich sehr bedanken für dieses sehr spannende und schöne Gespräch. Du hast uns sehr viele Werte mitgegeben, die wir nutzen können, um das Engadin in den nächsten zehn Jahren weiterzuentwickeln. Bleibt neugierig, es geht weiter mit anderen Visionen und Gesprächen im nächsten miaEngiadina Podcast. Bleibt gesund und auf Wiedersehen.

Interview
Chasper Cadonau

Bild und Video
miaEngiadina / JSStudios José Diego Santos

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